Landschaftsaufnahme des Horseshoe Bend mit dem Colorado River in Arizona

Arizona Road Trip – Wie mein Traum vom Grand Canyon zu einem epischen Road Trip wurde


Die Idee zum Arizona Road Trip

Mein Arizona Road Trip begann mit einer einfachen Idee: Ich wollte den Grand Canyon endlich mit eigenen Augen sehen. Es war kein lang gehegter Traum, keine Liste, die ich abhaken wollte – nur eine Faszination für diesen Ort. Der Plan war simpel: ein bis zwei Wochen in Arizona verbringen, das Naturwunder bestaunen und sehen, was sonst noch möglich wäre. Doch wie das Leben so spielt, kam alles anders.

Reiseplanung für den Arizona Road Trip

Bevor ich überhaupt einen Flug buchen konnte, erreichte mich eine Einladung: Mein Freund Redd feierte seinen 50. Geburtstag in British Columbia, Kanada – genau in dem Zeitraum, den ich für meinen Arizona Road Trip vorgesehen hatte. Gleichzeitig wollte ich am 1. Juli in Ottawa sein, um gemeinsam mit Familie und Freunden Kanadas 150. Geburtstag zu feiern.

So entstand ein neuer Plan: fünf Tage in British Columbia, sechs Tage für den Arizona Road Trip, dann Ottawa. Ich dachte, das müsste reichen. Doch schon bald wurde mir klar: Sechs Tage sind viel zu wenig für Arizona – und all das, was drum herum liegt. Monument Valley, Bryce Canyon, Horseshoe Bend, Antelope Canyon, Hoover Dam, Lake Powell, Route 66, Las Vegas – die Liste wurde immer länger.

Stationen meines Arizona Road Trips: Von Las Vegas bis zum Grand Canyon

Los ging es am 25. Juni mit dem ersten Stopp in Las Vegas. Die Wüstenmetropole war ideal, um in das Abenteuer zu starten – laut, bunt, heiß. Von dort aus führte mich mein Arizona Road Trip durch spektakuläre Landschaften. Ich entdeckte Orte, die ich nur aus Filmen kannte: das glühende Rot von Monument Valley, die skulpturalen Kurven des Antelope Canyons, der dramatische Blick über den Horseshoe Bend.

Jede Etappe meines Arizona Road Trips bot neue Perspektiven – und neue fotografische Herausforderungen. Licht, Farben, Weite: Arizona ist eine Spielwiese für Fotografen. Als jemand, der in der Architekturfotografie zu Hause ist, war es inspirierend, die Natur als Bauherrn zu erleben.

Unvergessliche Eindrücke vom Arizona Road Trip

Ich habe keine private Reise je so detailliert geplant. Als Produktionsleiter von Dokumentarfilmen bin ich es gewohnt, Reisen zu organisieren – aber privat? Eigentlich lasse ich es lieber locker angehen. Doch dieser Road Trip durch Arizona war etwas Besonderes. Jede Route, jede Unterkunft, jeder Aussichtspunkt war durchdacht. Und trotzdem blieb genug Raum für spontane Entdeckungen.

Der krönende Abschluss meines Arizona Road Trips war schließlich – wie geplant – der Grand Canyon. Und obwohl er das Ziel war, wurde er zu einem von vielen Highlights.

Kanada 150: Der perfekte Abschluss der Reise

Nach dem letzten Streckenabschnitt ging es weiter nach Ottawa – pünktlich zum 150. Geburtstag Kanadas. Ich feierte mit Freunden, Familie und Tausenden auf den Straßen. Ein krönender Abschluss für eine Reise, die in jeder Hinsicht ein Geschenk war.

Mein Fazit zum Arizona Road Trip

Wenn du jemals darüber nachgedacht hast, einen Arizona Road Trip zu machen: Tu es. Nimm dir Zeit. Plane, aber lass dich auch treiben. Arizona – und die angrenzenden Staaten – bieten eine Vielfalt, die man kaum in Worte fassen kann. Für mich war es ein fotografisches und persönliches Abenteuer, das ich nie vergessen werde.

Falls Sie Interesse haben, eine ähnliche Reise zu planen: Schreiben Sie mir gerne – ich helfe gerne mit Tipps und Erfahrungen weiter.

Weitere Informationen zum Grand Canyon finden Sie auf der offiziellen Website des National Park Service.

Nach oben scrollen