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Torben erzählt...

Am Anfang war es die Neugierde, dann die Faszination der Technik, ausgelöst vom Hobby meines Vaters, der in seiner Freizeit die tollsten Bilder machte und mich damals inspirierte, ihm nachzueifern. So fing ich im Alter von drei Jahren selber an zu fotografieren. Meine erste Kamera war die von meinem Großvater, welche ich von meiner Mutter bekam. Von da an lief ich mit der Kamera um den Hals hinaus, um Bilder von Dingen und der Welt zu machen, wie ich sie sah. Meist unscharf und unerkennbar, aber immer auf der Suche nach dem passenden Motiv. Es ging damals wie heute darum, besondere Momente festzuhalten, das Vergängliche zu bewahren und anderen davon Geschichten zu erzählen. Heute ist es der Mensch in seiner Umwelt, der im Mittelpunkt meines Schaffens steht. Mich interessiert, wie er wohnt, wie er arbeitet und in welchem Raum er sich bewegt. Deshalb bin ich ständig neugierig, beobachte das Spiel von Licht und Schatten, suche Geschichten und halte Augenblicke fest. Dafür reise ich gerne und halte weiterhin die Welt fest, wie ich sie sehe, nur diesmal gestochen scharf und erkennbar.

1977 wurde ich in Ottawa, Kanada geboren, verbrachte dort die ersten fünf Jahre meines Lebens, bevor ich mit meiner Familie nach Baden-Baden zog. Hier bin ich zur Schule gegangen, habe 1997 mein Abitur gemacht und bin ein Jahr später zurück nach Kanada gezogen, um an der Brock University in St. Catharines mein Studium in Filmwissenschaften und Theater zu absolvieren.

Meine Karriere begann ich im Theater und in der Oper, bevor ich mich der Film- und Fernsehindustrie widmete, in welcher ich meinen größten Erfolg als Produktionsleiter des prämierten Dokumentarfilms “Die Turmuhr zu Mekka” feiern durfte.